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Dirty Talk

Die Zunge und die Lippen sind aus Sex, erotischen Spielerein oder auch etwas härteren Praktiken absolut nicht mehr weg zu denken. Denn zum Küssen, Berühren und Lecken sind sie da! Doch wenn man seinen Partner oder seine Partnerin mal gerade nicht mit ihnen zu Höhepunkten bringt, müssen diese vielseitigen Oral-Toys keine Pause machen. Lasst sie doch einfach mal „dirty talken“!   

Wie Dirty Talk geht, warum er für grandiosen Sex generell wichtig ist und wieso das Smartphone dafür ein optimales Sextoy ist, liest du hier.

Beim Dirty Talk geht es grundsätzlich darum, die Partnerin oder den Partner mit erotischen Worten und Sätzen in Fahrt zu bringen oder beim Sex noch ein bisschen weiter zu pushen. Die richtige Aussage zum richtigen Zeitpunkt kann das reinste Aphrodisiakum sein. 

Vom One-Night-Stand übers Vorspiel unter frisch Verliebten bis zum Aufpeppen des Beziehungsalltags kann Dirty Talk überall stattfinden und für deutlich mehr Feuer und mehr Lust sorgen.

Wie intensiv, versaut oder auch beleidigend die Worte sein sollen und dürfen, ist natürlich sehr individuell. Auch hier gilt wie bei fast allen Sex-Praktiken und -Spielerein: ausprobieren, herantasten und besser werden.

Die grundsätzliche Antwort ist: jeder kann! Unser Tipp: jeder sollte – es wenigstens versuchen! Ob man zu denen gehört, die es mögen, findet man sehr schnell heraus. Und wenn es irgendwie prickelt, aber noch nicht rund läuft, sollte man dran bleiben und üben.

Es gibt Paare, da kann beim gemütlichen Dinner bereits ein „Du bist tausendmal schärfer als dein Chili con Carne!“ schon dafür sorgen, dass es später im Schlafzimmer zu unplanmäßigem und sehr leidenschaftlichem Sex kommt. Bei anderen ist es eher eine Messenger-Nachricht mit „Bin auf dem Heimweg. Sei nackt, wenn ich die Tür rein komme! Ich will dich sofort ficken!“ sein, die den Sex magisch auflädt und den Höhepunkt auf ganz anderen Schwingungen passieren lässt. Und wieder andere reden dort dirty, wo es schon durch die möglichen Zuhörer für erhöhten Puls sorgt. Wenn man der Partnerin oder dem Partner zum Beispiel in der Schlange an der Supermarktkasse halblaut ins Ohr flüstert, dass man ihn oder Sie in der Hose so richtig geil findet um am liebsten sofort auf dem Kassenband durchnehmen würde. Das kann durchaus dafür sorgen, dass man es nicht mal mehr bis nach Hause schafft und sich gleich auf dem Supermarktparkplatz im Kofferraum stöhnend über die Einkäufe rollt.    

Eigentlich sollte man einfach loslegen, dann ergibt sich das „Wie?“ meist von alleine. Saftiger Dirty Talk entsteht meist spontan aus bestimmten Situationen, Gefühlen oder Gelüsten heraus. Oftmals spielen die Kanäle und Kommunikationswege eine wichtige Rolle und können sogar dabei helfen, zum heißesten Stil für euren Dirty Talk zu finden.

Dirty Talk – direkt ins Gesicht

Ob schreien oder flüstern: man schaut sich an und in die Augen, man erlebt sich direkt und baut eine prickelnde Atmosphäre auf. Direkter Dirty Talk kann so anregend sein, dass man sich die Kleider sofort vom Leib reißen will oder auch mal eine lange und aufregende Variante des Vorspiels draus macht.

Dirty Talk beim Sex

Dirty Talk macht heiß, fördert das Verlangen und steigert die Lust. Doch er kann noch mehr: er ist der Schlüssel zu einer wichtigen Kommunikation beim Sex. Eine, die nicht die Stimmung killt, aber den Partnern dabei hilft, ihre Vorlieben zu kommunizieren und sich gegenseitig besser zu verstehen. Und besseres Verständnis bedeutet garantiert besseren Sex!

Dirty Talk am Smartphone – ist geil!

Smartphones bieten viele Möglichkeiten: man kann sich quasi 24/7 schreiben, dirty Sprachnachrichten aufnehmen, versaute Telefonate führen oder über Video-Anrufe sogar fast live dirty talken. Nutzt diese Möglichkeit auf jeden Fall. Aus zwei guten Gründen:

  1. Man kann sich wunderbar aufheizen und in Stimmung bringen. Das Vorspiel kann quasi morgens schon starten, auch wenn man sich erst zum Feierabend sieht. Oder, wenn der Partner oder die Partnerin alleine verreist ist oder man eine Fernbeziehung führt.
  2. Kleine dirty Nachrichten können auch ein guter Einstieg sein, um behutsam in das Thema Dirty Talk einzusteigen, denn die Hemmschwelle ist etwas geringer.

Also, tippt doch sofort mal versautes ein. Ist wie „Fingern“ über die Tastatur – und es heißt ja schließlich auch Touchscreen

Es gibt eigentlich keine konkreten Regeln für Dirty Talk, aber ein paar Tipps könnt und solltet ihr beachten.   

 

Unsere Tipps für “Dos”

Verzeihen

Manchmal sagt man im Eifer des Gefechtes etwas sehr unerotisches, dummes oder witziges. Das macht nichts. Lacht kurz, hakt es ab und bringt euch lieber schnell wieder in Stimmung.

Dirty is flirty

Dirty Talk funktioniert auf ersten Dates, bei frischen Beziehungen oder in sexuell eingeschlafenen Beziehungen als Eisbrecher für eine grandiose Nacht.  

Kompromisse

Wenn zwei Menschen unterschiedliche Vorlieben haben, lohnt es sich, wenn man sich entgegen kommt – und dann zusammen kommt.

Befehle

Sind ein beliebtes Stilmittel im Dirty Talk. Sie intensivieren das Spiel mit Dominanz und Unterwerfung und pushen die Lust von Blümchensex bis BDSM.

Leise Töne

Dirty Talk ist nicht gleich besser, wenn er laut ist. Manchmal bringen auch kleine und schlüpfrige Flüsterbotschaften die entschiedenen Körperregionen zum Glühen.

Hemmungen überwinden

Hemmungen sind ein völlig natürlicher Reflex, gerade bei Anfängerinnen und Anfängern. Tastet euch langsam ran – wenn es mal klick gemacht hat, verfliegt die Scham ganz von alleine.

Geheimtipp: Versöhnung

Die Energie eines Beziehungsstreits in Dirty Talk umzuwandeln, kann zu absolut grandiosem Versöhnungssex führen!

 

Unsere Tipps für “Don’ts”

Dissen

Dirty ist cool, Dissen ist doof. Böse Beleidigungen turnen meistens ab. Falls ihr doch darauf steht, klärt lieber mit eurem Gegenüber ab, ob er/sie das auch mag.

Überreden

So überzeugt ihr eure Partner nicht davon, Dirty Talk zu probieren. Übt lieber heimlich und verführt ihn oder sie mit ein paar echt guten und lustvollen Sätzen.